Die Vogelgrippe (Geflügelpest) wird durch einen sich schnell verbreitenden Virus verursacht. Der gefährliche Erreger mit dem Namen "H5N1" kann bei Wildtieren zu einer Seuche führen. Betroffen sind, wie es der Name schon sagt, hauptsächlich Wildvögel wie Hühner und Wasservögel.
Die Tiere werden pathisch, bekommen Fieber, Atembeschwerden und Durchfall. Bei einer Hühnerzucht sind nach einer Inkubationszeit von einigen Tagen fast alle Tiere im Bestand infiziert. Sie legen keine Eier mehr und sterben nach kurzer Zeit.
Es wird angenommen, dass sich jedes Säugetier, (sowie auch der Mensch) mit dem gefährliche Virus infizieren kann. Bis jetzt (Stand März 2006) konnte in Deutschland und in der Schweiz noch keinen Fall von Vogelgrippe bei einer Katze nachgewiesen werden. Es wurden zwar Erreger bei einer toten Katze gefunden, aber es ist noch kein Fall bekannt, bei dem sich der Virus unter Katzen verbreitet hat. Man nimmt sogar an, dass Katzen die Krankheit untereinander nicht verbreiten können, weil sie einen Abwehrmechanismus gegen den Virus besitzen.
Der Vogelgrippe-Virus kann auch von einem Tier auf den Menschen überspringen. Angst haben müssen aber nur Menschen, die eng in Kontakt mit Wildvögel leben oder mit toten, infizierten Tieren in Berührung kommen. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist zur Zeit noch nicht nachgewiesen. Es wurde jedoch festgestellt, dass sich das Virus mit der Zeit verändern kann und sich schon bald auch auf den Menschen "spezialisieren" könnte.
Bestimmt wird das Thema "Vogelgrippe" in Europa zur Zeit teilweise zu sehr dramatisiert. Solange man jedoch noch nicht sicher ist, wie gefährlich dieses Virus wirklich ist, sollten wir in jedem Fall unseren Forschern und Fachpersonen vertrauen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Diese schliessen nämlich nichty aus, dass sich dies Seuche auch auf die Menschen verbreiten könnte, was dann zu einer "Pandemie" führen würde. Pantemien gab es im Laufe der Menschheit schon öfters (Beispiel: Pest).