Warum trauerten die Aegypter um eine Katze?

Wenn eine Katze starb, legten alle Familienangehörigen Trauerkleidung an und rassierten sich zum Zeichen der Trauer ihre Augenbrauen ab. Die Katze wurde einbalsamiert und Bildhauer schuffen ein Ebenbild des gestorbennen Tieres. Solche Figuren findet man heute in vielen Sammlungen und Museen.
Waren alle Vorbereitungen getroffen, brachte die Familie unter lautem Weinen und Wehklagen das tote Tier zu einem Katzenfriedhof. Dort wurde es in einem kleinen bronzenen oder gar goldenen Sarg beigesetzt. Damit es in seinem Leben nach dem Tod nichts entbehren müsse, wurde dem Leichnam Spielzeug, Nahrung und sogar mumufizierte Mäuse mit ins Grab gegeben. Geschnitzte Darstellungen heiliger Katzen wurden rund um das Grab aufgestellt. Sie sollten das tote Tier bewachen und seiner Seele den richtigen Weg in den Katzenhimmel weisen.

 

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