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Katzenspass- Wissen
Fragen und Antworten aus der Katzen-Welt
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| Über den genauen Ursprung des Wortes "Katze" ist man sich nicht ganz einig. Es wird vermutet, dass in der althochdeutsche Sprache dafür das Wort "kazza" verwendet wurde, das wiederum aus dem Wort einer afrikanischen Sprache (kadis = Katze) abgeleitet wurde. Denkbar ist jedoch auch, dass die Ägypter ihre heiligen Tiere "quato" nannten und dadurch irgendwann das Wort "Katze" entstand. |
| Unter Züchtern wird bei getiegerten Katzen von "Tabbys" gesprochen. Dabei werden die dieversen Farbkompinationen der Fellzeichnung unterschieden. Zum Beispiel gibt es die "Blue Tabby", die blau-graue Streifen auf gräulicher Grundfarbe aufweist, oder die spezielle "Silver Tabby", die durch die Schwarzen Streifen auf weisslichem Grund silberartig schimmert. Die häufigste Form des Tappy-Musters ist die "Mackerel Tabby", die gestreift im Wechsel mit einfarbige Haaren entsteht. Eine solche Zeichnung ist auch beim Tiger zu beobachten. |
| In einem Wurf ist in der Regel immer mindestens ein männliches Kätzchen dabei. Ein naheliegender Grund für diese Tatsache, ist bestimmt, dass die Natur die Fortpflanzung sichern will. Katzenforscher sind jedoch der Meinung, dass ein Männchen im Rudel auch für die Entwicklung der Jungtiere wichtig ist. Studien belegen, dass Weibchen, die mit Brüder aufgewachsen sind, deutlich mehr Lebensenergie zeigen, als solche, die nur mit Schwestern zur Welt kamen. |
| Der bis jetzt einzige Tieranwalt befindet sich in der Schweiz, in Zürich. Er ist ein Anwalt, der in Starfverfahren wegen verletzung des Tierschutzgesetzes die Interessen des geschädigten Tiers vertritt, so lautet die offizielle Beschreibung. Der Tieranwalt kommt erst zum Einsatz, wenn alle anderen Strafverfahren nichts bringen. Er ist also sozusagen die letzte Hoffnung für Tierhalter, die sich als "Unschuldige" wegen eines Tiers in einem Strafprozess befinden. |
| Die Rassenkatzen " Singapura" gelten als weltweit kleinsten Zuchtkatzen. Die Kleinen haben grosse Augen, ein Weiss-Braun gefärbtes, kurzhaariges Fell und wiegen ausgewachsen etwa 2 Kilogramm. Ein Kater kann bis 3,5 Kilo Wiegen. Die Winzlinge sind sehr inteligent, gesellig und verspielt. Sie eignen sich gut für die Wohnungshaltung. |
| Eine Hauskatze kann ca. 50 verschiedene Laute von sich geben. Leider ist es noch keinem Menschen gelungen, alle Laute in unsere Sprache zu übersetzen. Trotzdem verstehen wir unsere Vierbeiner in der Regel recht gut, zum Beispiel, wenn sie ihr Fressen möchten. |
| Cameo nennt man die Fehlzeichnug einer Katze, die auf weissem Untergrund eine leichte rötliche Färbung aufweisst. Der Name "Cameo" haben sich amerikanische Züchter ausgedacht. Das Wort ist eine Ableitung des Wortes" Kameo" , die Bezeichnung für einen bestimmten Schmuckstein mit eingeschnittenem Bild. |
| Das Herz einer gesunden, entspannten ausgewachsene Hauskatze
schlägt 100 bis 120 mal in der Minute. Bei einem Jungtier
oder einer Katze, die grosser Hitze ausgesetzt ist, schlägt
das Herz bis zu 160 mal pro Minute. Noch grösser wird das
Herzklopfen, wenn die Katze erregt ist, oder wenn sie im Jagdfieber
ist. Ein gesundes Menschenherz schlägt 60 bis 100 mal pro
Minute. |
| Bestimmt wunderte sich schon so mancher Katzenbesitzer, dass sein Vierbeiner dauernd schläft. Sind unsere Stubentieger einfach nur faul, oder müssen diese wirklich dauernd dösen? Tatsache ist, dass eine Katze durchschnittlich 16 Stunden im Tag in Ruhelage verbringt. Die meiste Zeit aber schlafen die Tiere nicht tief und fest, sondern sind einfach entspannt und ihr Gehirn nimmt Gerüche und Geräusche in der Umgebung trotzdem wahr. Bei Gefahr sind sie dann blitzschnell wieder hellwach und zur Abwehr bereit. Der Tiefschlaf einer Katze dauert nur gerade drei Stunden. Danach muss sich das Tier zuerst kurz orientieren, und ihr Kreislauf langsam ankurbeln, wenn es erwacht. Am tiefsten schläft die Katze (wie der Mensch auch) in der sogenannte "REM-Phase", in der die Tiere träumen. Dass eine Katze auch traümen kann, merken wir am zucken des Schwanzes oder wenn unser Schnurrer im Sclaf plötzlich Laute vor sich gibt. Eine Katze sollte man niemals aus dem Tiefschlaf wecken! |
| Was Katzenbesitzer schon lange wissen, ist jetzt wissenschaftlich
bewiesen: Katzen haben eindeutig einen positiven Einfluss auf
die Gesundheit der Menschen. Laut einer Statistik, besuchen
Katzenbesitzer 12% weniger häufig einen Arzt, als Menschen
ohne ein Haustier (bei Hundehalter sind es 8%). Immer mehr werden
Stubentieger zur Unterstützung einer schnelleren Genesung
schwerkranken Leuten eingesetzt. Damit nicht jemand auf die
Idee kommt, Haustiere in Apotheken anzubieten, sollten wir beachten,
dass unsere Tiere Lebenwesen sind, und nicht bloss als ein Medikament
behandelt werden dürfen. |
| Diese Krankheit gibt es wirklich. Durch Bisse oder Kratzer
eines Stubentiegers kann sich der Erreger auch auf den Menschen
übertragen. |
| Viele Katzenbesitzer lassen ihre schnurrende Vierbeiner gerne mit Milch verwöhnen. Dies führt daher, dass viele Kätzchen auf einem Bauernhof aufwachsen, und von klein auf mit frischer Kuhmilch verwöhnt werden. Die "gewöhnliche" Milch, die für uns Menschen so gesund ist, bringt unseren Lieblingen leider oft Durchfall oder Magenprobleme. Dies hat folgenden Grund: Kuhmilch enthält Milchzuker, sogenannten "Laktose". Den Katzen fehlt das entsprechende Enzym (Lactase), das dazu da ist, diese Stoffe zu zersetzen. Wenn ein Kätzchen jedoch von Geburt an regelmässig mit Milch verwöhnt wird (zum Beispiel auf einem Bauernhof) kann sich sein Körper entsprechend darauf einstellen. Für alle anderen Katzen (auch für Säuglingsaufzucht) gibt es in Fachgeschäften entsprechende verträgliche Milchprodukte. |
| Wenn eine Katze springt, hat sie immer ein bestimmtes Ziel im Auge (zum Beispiel ihre Beute), das sie nur selten verfehlt. Ein durchschnittlicher "Katzensprung" ist etwa 1,80 Meter lang, dies geschieht jedoch mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h. Dank ihren spezillisierten Hör- und Sehsinnen kann unser Vierbeibner auch mühelos bewegte Objekte avisieren und diese zielsicher fangen. Dabei helfen ihm auch seine Sehnen, die automatisch und blitzschnell für die richtige Bewegung sorgen. |
| Alle Wildkatzen haben auf der Ohrenrückseite einen farbigen Fleck, den man Wildfleck oder Thumbmark (Daumenabdruck) nennt. Manche getiegerte Hauskatzen weisen dieses Merkmal ebenfalls auf, bei anderen ist es kuz nach der Geburt sichtbar. |
| Wissenschaflter haben rausgefunden, dass das schnurren einer Katze temperamentabhängig ist. Sehr aktive Tiere schnurren intensiver, als die eher ruhigeren Artgenossen. Einen Einfluss auf Alter, Gewicht und Brustumfang konnte jedoch nicht festgestellt werden. |
| Fühlt sich eine Katze bedroht, zeigt sie dies durch einen
stocksteifen, U-förmig gekrümmten Rücken. Die
Haare stelhen dabei senkrecht nach oben, was das Tier grösser
und gefählicher aussehen lässt. |
| Manchmal kommt es vor, dass Katzen bei ihrer Körperpflege Haare schlucken, die nicht wieder rausgewürgt, oder durch den Darm ausgeschieden werden können. Dabei kann sich im Magen der Tiere einen Ballen bilden, der operativ entfernt werden muss. Ein solcher Haarball nennt man "Trichobezoar". |
| Einige Katzen sind ganz verrückt nach einem leeren Joghurtbecher, den sie auschlecken dürfen. Vor allem junge Tiere spielen gerne mit solchen Leckereien, was manchmal auch recht witzig aussieht. Testen Sie auch Ihre Katze, ob diese auf solche Spielsachen steht. Am besten versuchen Sie es mit einem Geschmacksneutralem Joghurt. |
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